Besser hätte der Start in die Saison für die Damen des TV Muri nicht sein können: Sie schlagen HC Einsiedeln auswärts 21:34. Nun stehen sechs weitere Partien an, bevor die 3. Liga im Winter aufgeteilt wird. Doch beginnen wir von vorne…

Nach zweieinhalb Minuten im Spiel gegen Einsiedeln erzielte Caroline Käppeli bereits mit ihrem zweiten Treffer das 3:0 für Muri. Und spätestens als Minute vier geschrieben wurde und Julia Hodel zum vierten zu null traf, wussten die Murianerinnen, was in diesem ersten Saisonspiel möglich war. Hinten stand die Verteidigung solide und im Angriff schien das Spiel reibungslos zu funktionieren, mit kaum Fehlwürfen oder technischen Fehlern. Die Stimmung und die Kommunikation auf sowie neben dem Feld stimmten – die Damen aus Muri spielten mit Spass und befreit auf. In der 18. Minute erhöhte Lucia Schroth für Muri zum 10:2.

Ein Spiel der Quoten

Für das starke Halbzeitresultat von 17:5 war zu einem grossen Teil auch Torhüterin Claudia Kuhn verantwortlich. Sie erzielte über das gesamte Spiel hinweg eine überragende Quote von 48% mit zwei gehaltenen Penaltys und 19 Paraden. Doch auch die Feldspielerinnen des TV Muri konnten durchs Band mit soliden Schussquoten überzeugen. Diese betrugen alle 50% und mehr, was in der vergangenen Saison nicht immer der Fall gewesen war. Leider wurde auch die Quote der Verletzungen der Hodel-Schwestern gegen Einsiedeln erhöht. Julia musste nach einem heftigen Zusammenprall mit der Gegenspielerin mit einer stark blutenden Lippe für den Rest der Partie ausgewechselt werden. Zum guten Glück aber trainierte sie am Montag bereits wieder mit. Von ihrer Verletzungspause zurückgekehrt ist hingegen Liliane Hodel. Sie machte dort weiter, wo sie vergangen Dezember aufgehört hatte: mit sieben Treffern und einem starken Spiel.

Durchwachsene zweite Hälfte

Die Leistung der Murianerinnen gegen den HC Einsiedeln war in der zweiten Spielhälfte durchwachsener. Ungenauigkeiten im Angriff erlaubten den Gegnerinnen einige Gegenstösse zu rennen. Gleichzeitig wurden dadurch potenzielle Angriffs- und Tormöglichkeiten verspielt, bevor auf es überhaupt zum Abschluss kam. Zusätzlich kassierte der TV Muri in der zweiten Halbzeit Zeitstrafen, was in der Verteidigung klar zu spüren war. So erzielte man bis Spielende nur ein Tor mehr als Einsiedeln (17:16), was zu einem dennoch starken Schlussresultat von 34:21 führte.

Sechs Partien bis zum Winter

Nun stehen sechs weitere Partien an, bevor die 3. Liga im Winter in zwei Stärkeklassen aufgeteilt wird. Was auf die Damen des TV Muri zukommt, kann anhand der Resultate und der Tabelle nicht genau abgeschätzt werden. Doch unabhängig davon ist es das Ziel der Murianerinnen, sich als Team weiterzuentwickeln und zu stärken, damit man vorbereitet ist, wenn es diese Saison wieder in den Aufstiegskampf geht.

Vorschau
 
Sa, 21.09.2019 | 18:00 Uhr
TV MURI - HC Mutschellen
Muri Bachmatten
3. Liga