Spannend für die Zuschauer, nerventreibend für den Coach. Trotzdem, die ersten ZWEI Punkte in der Finalrunde sind unser!

Es gibt Spiele, da passt vieles und man verliert trotzdem. So geschehen vor einer Woche in Genf. Es gibt Spiele, da passt nicht viel und man gewinnt trotzdem. Das war am Sonntag im zweiten Finalrundenspiel in Winterthur der Fall.

Komplett angetreten ging’s am morgen früh nach Winterthur. Die Pfader gegen St. Gallen und wir gegen Genf haben jeweils das erste Spiel verloren. Eine zweite Niederlage könnte bereits vorentscheidend sein, was ein möglicher Aufstieg in die Eliteklasse anbelangt. Also war verlieren verboten.

Technische Fehler trübten das Gesamtbild

Das Spiel begann völlig unspektakulär. Wir hatten die Partie im Griff und führten bis zur 23. Minute bei 8:11 mit drei Toren. Es wäre auch mehr möglich gewesen. Doch dann kippte die Partie. Es folgten technische Fehler, auch die Auswechslungen oder unser Team Time-Out griffen nicht. Wir schossen acht Minuten kein Tor und bauten so unseren Gegner auf. Die hatten gegen Ende der ersten Halbzeit einen Lauf zogen bis zum Pausenpfiff auf 17:13 davon.

Die Pausenansprache in der Kabine viel deutlich aus. Unser Team kam fokussiert aufs Spielfeld zurück und überrollte die Pfader sprichwörtlich. Nach 3½ Minuten stand es 17:17 unentschieden. Nach vier ging man in Führung und konnte diese nach und nach wieder auf drei Tore ausbauen. Fünf Minuten vor Schluss schien der Sieg in Reichweite.

hektische Schlussphase

Aber Handball wäre nicht Handball, wenn nicht noch etwas passieren würde. Vier Minuten vor Spielende, beim Stand von 24:26 wurde die eine 2 Minuten-Strafe gegen uns ausgesprochen. 50 Sekunden folgte eine zweite. Hektik brach aus. Trotz doppelter Unterzahl ging es zwei Minuten hin und her bis der Winterthurer den Anschlusstreffer landen konnte. Dann war deren Luft raus. Unsere Jungs gaben nochmals Vollgas und schossen drei Tore hintereinander zum Schlussresultat von 25:29. Die zwei Punkte waren unser.

In der Nachbetrachtung gaben drei Faktoren den Ausschlag für den Sieg. Erstens: Die Verteidigung. Zweitens: Der bessere Torhüter, der uns mit seinen Paraden im Spiel gehalten hat. Drittens: Die Willensleistung des Teams.

Folgend noch der Link zum Spielverlauf: https://www.handball.ch/de/matchcenter/spiele/381455
Weiter geht es am Samstag, 16. Februar 2019, 15.45 Uhr. Wir spielen zuhause in der Hofmatten Wohlen gegen die SG Otmar Fides GoRo, gegen die wir noch mindestens eine Rechnung offen haben.

Resultat: SG Pfadi/Seen Tigers – SG Wohlen Muri 25:29 (17:13)
Aufstellung: Baeriswyl (Tor), Caforio (Tor), Egger (1), Hafner, Huber J. (1), Huber L. (1), Ihle (1), Iloski (1), Kostov, Meier (4), Rey (8), Scheiwiller (8), Schmid, Stojanoski (4)

Cosimo Caforio
fürs Betreuerteam MU15I SG Wohlen/Muri

Vorschau
 
Sa, 16.02.2019 | 15:45 Uhr
SG Wohlen|Muri - SG Otmar Fides GoRo
Wohlen Hofmatten
MU15 Inter Finalrunde

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