, Philippe Knecht

H1: Revierverteidigung gegen Kriens

1. Liga: TV Muri Handball – HC Kriens-Luzern. Samstag, 05.11.2022, 16:00 Uhr (Bachmatten Muri)

Am Samstag begegnen die Murianer Erstligisten den Handballern des HC Kriens-Luzern. Die Mannschaften stehen direkt hintereinander auf den Tabellenplätzen sechs und sieben und sind beide hungrig auf Punktegewinne, um in der Tabelle einen Schritt nach vorne zu machen.
 
Muri wird morgen wieder aus dem Vollen schöpfen können. Das Stammkader ist nach schwieriger Zwischenphase erneut vollständig. Yorick Kaufmann kehrt heute nach mehrwöchigem Krankheitsausfall zum Abschlusstraining in die Halle zurück und wird morgen auf dem Spielfeld wieder Schub ins Angriffsspiel der Murianer bringen können. Severin von Matt ist zurück von einer längeren Reisepause und kann zusätzliche Impulse einfliessen lassen. Und auch Mirco Külling kehrt nach dem Ende seiner Rekrutenschule zum regulären Trainingsbetrieb zurück.
 
Dass Muri nach wie vor erst zwei Punkte auf dem Konto hat und in der Tabelle vermehrt ins Hintertreffen gerät, vermag für die Fans der Murianer teilweise besorgniserregend sein. Trainer Mimmo di Simone beschwichtigt aber: «Die Stimmung in der Mannschaft ist nach wie vor ungetrübt. Klar ist es eine schwierige Situation, wiederholt knapp an Punkten vorbeizuschrammen, aber unser Vorgehen ist langfristig ausgerichtet und die junge Mannschaft zeigt eine stetige Verbesserung im Spielfluss und in der Dynamik. Wenn man die Resultate beiseitelässt und stattdessen die Spiele selbst betrachtet, geht das in die richtige Richtung.»
 
«Schlüsselspieler werden am Samstag unter anderem unsere Torhüter Ursin Schleiss und Ivo Rütimann sein», meint Trainer Mimmo di Simone. Die Murianer werden eine gute Abwehrarbeit leisten müssen, um ihre Schlussmänner bestmöglich zu unterstützen. Eine gute Abwehr steht und fällt bekanntlich mit den Torhütern: «Mit gutem Rückhalt unserer Goalies und einer stabilen Abwehr ist ein Sieg möglich».
 
Das Murianer Angriffsspiel funktionierte in den vergangenen Spielen auch in der Absenz von Kaufmann gut. Die jungen Egger, Angehrn und Meier sprangen als regelmässige Torschützen in die Bresche. Somit ist klar, dass die Verteidigung weiter den Schlüssel zum Erfolg bildet.